Energie-Blog

Energiesparhack – Schaltbare Steckdosen

Nutze schaltbare Steckdosen. Geräte, die im Standby-Modus schlummern, verbrauchen auch in ausgeschaltetem Zustand Strom. Mit den schaltbaren Steckdosen kannst Du mit einem Klick die lästigen Stromfresser abschalten.

Und wie viel bringt Dir das?

Fernseher, Stereo-Anlage und Co. haben im Standby-Verbrauch unterschiedliche Werte. Die Ökodesign Richtlinie der EU, die 2010 in Kraft trat und 2013 noch einmal verschärft wurde (0,5 Watt/Stunde für Geräte ohne Anzeige, 1 Watt/Stunde für Geräte mit Anzeige wie Uhrzeit, 8 Watt/Stunde für Geräte mit einer Netzwerkverfügbarkeit), setzt hier allerdings eine Obergrenze. Bei Geräten, die vor 2010 produziert wurden, darf man getrost mit einem ungleich höheren Verbrauch im Standby rechnen.

Pro Gerät ist der Energie-Verbrauch also relativ gering. In einem Mehrpersonenhaushalt befinden sich aber eine Vielzahl von Geräten, die über sehr lange Zeiträume im Ruhemodus verweilen. Zählt man diese Verbräuche zusammen, kommt man nicht selten auf 350 bis 500 Kilowattstunden und bei den jetzigen Strompreisen auf bis zu 205€/Jahr, die man ohne Aufwand einsparen kann.

Welche Geräte verbrauchen im Standby-Modus Strom?

Zur Gattung der geheimen Stromschmarotzer, die immerwährend Strom ziehen, zählen eingentlich alle Geräte, die darauf “warten”, dass ein Knopf von “Aus” auf “An” gedreht wird oder die Fernbedienung funkt. Dazu kommen alle Geräte, die fortwährend auf ihrer Ladestation lungern.

  • Waschmaschine
  • Trockner
  • Spielekonsole
  • PC
  • Monitor
  • Fernseher
  • Drucker
  • elektrische Zahnbürste
  • Rasierapparat
  • Geschirrspüler
  • DVD-Spieler
  • Kaffeemaschine
  • u.v.m.

Tipp

Am einfachsten kann man Stromdiebe entpuppen, indem man ihnen mit einem Strommessgerät auf die Schliche kommt. Dieses Messinstrument steckt man zwischen Steckdose und das “verdächtige” Gerät. Das Messergebnis zeigt genau auf, wie viel Strom verbraucht wurde. In zahlreichen Niederlassungen der Verbraucherzentralen kann man die Nützlinge kostenfrei ausleihen. Nice!

Fazit

Viele unserer Haushalts- und Unterhaltungsgeräte ziehen Strom, obwohl sie gerade nicht genutzt werden. Egal, ob man nun einen Kippschalter anbringt oder abends konsequent allen Verbrauchern den Stecker zieht; es lohnt sich auf jeden Fall. Für die Co2-Bilanz und das eigene Portemonnaie.

Energie gehört gespart! Eure Tinka

Das könnte Sie auch interessieren:

Gefährliche Kapriolen am Gasmarkt

Energiethemen beherrschen derzeit die Schlagzeilen in den Leitmedien.

Es geht um explodierende Preise, gekürzte Liefermengen und die Auswirkungen dieser Verwerfungen auf die Versorgungssicherheit der Industrie sowie eventuell notwendige Temperaturabsenkungen in Privathaushalten im kommenden Winter.

Negative Prognosen für den kommenden Winter überschlagen sich und Notfallpläne werden von der Bundesregierung aktiviert.

Weiterlesen »